Anwendungsgebiete

Brandschutz
Außenanwendung

Produkteigenschaften

Dekor- und Strukturvielfalt
Pflegeleicht
Anti-Fingerprint
Anti-Graffiti
UV-beständig
Witterungsbeständig
Quellarm / feuchtfest
Schwer entflammbar
Hohe Stoßfestigkeit

Anwendungsgebiete

Duropal XTerior compact F erfüllt die höchsten Anforderungen an die UV-Beständigkeit der Oberfläche und eignet sich aufgrund des vorbeugenden Brandschutzes, der hohen mechanischen Festigkeitswerte sowie Gestaltungsfreiheit optimal für die Außenanwendung z. B. als Fassade, Gartenmöbel, Sichtschutzwände, Dachuntersichten, Balkone oder Spielplatzausstattungen. Besonders wenn hohe Ansprüche an Robustheit, Wetterbeständigkeit und leichte Reinigung gestellt werden.

Produktquerschnitt

Formate

Länge (mm)Breite (mm)Gesamtdicke (mm)Strukturen
2.800 2.070 8 | 10 | 12 | 13 | 15 Vorderseite: EM
Rückseite: MP

Verfügbare Strukturen

Produkteigenschaften

Produktnorm

  • EN 438-6

Trägermaterial

  • Flammhemmender Kompaktschichtstoff, schwarz
  • Massiver, schwarz gefärbter Kompaktschichtstoffkern, geeignet für hochbeanspruchte Anwendungen, die Anforderungen an das Brandverhalten unterliegen.

Dichte

  • Min. 1.350 kg/m³

Brandverhalten

  • Flammhemmend
  • C-s1,d1 (EN 13501-1)

CE Geltungsbereich

  • EN 438-7:2005
  • Kompaktplatten für Wand- und Deckenbekleidungen für die Außenanwendung (einschließlich abgehängter Decken)

Formaldehydemissionsklasse

  • E1 (EN 717-1)

Produktsicherheit

  • Die dekorative Oberfläche und der Materialkern bestehen aus Papierlagen, die mit duroplastischen Harzen durchtränkt sind. Diese härten während des Herstellprozesses durch Hitze und hohen Druck vollständig aus. Sie bilden ein stabiles, resistentes und nicht reaktivierbares Material.
  • Dieses Produkt stellt gemäß REACH-Verordnung EG 1907/2006 ein Erzeugnis dar und unterliegt nach Artikel 7 nicht der Registrierungspflicht.

Produkthandhabung

Maschinen und Werkzeuge

  • Mit hartmetallbestückten Werkzeugen auf herkömmlichen Holzbearbeitungsmaschinen bearbeitbar.

Bekantung

  • Mit hartmetallbestückten Werkzeugen auf herkömmlichen Holzbearbeitungsmaschinen bearbeitbar.

Beschlagtechnologie

  • Geeignet sind alle herkömmlichen lösbaren und nichtlösbaren Verbinder für Vollholz und Holzwerkstoffe.

Einbau und Montage

  • Vor dem Einbau ist eine ausreichende, mehrtägige Konditionierung aller Systemelemente (z.B. Wandbekleidungselemente, Unterkonstruktion) erforderlich. Die Räumlichkeiten selbst sind dabei entsprechend der späteren Nutzung zu klimatisieren.
  • Achten Sie bitte grundsätzlich auf eine fachgerechte Verarbeitung und Montage gemäß des aktuellen Stands der Technik.
  • Im eingebauten Zustand ist für eine gute Hinterlüftung sowie ein beidseitiges Klimagleichgewicht zu sorgen. Für eine ausreichende Luftzirkulation sollte der Hohlraum mind. 20 mm betragen. Wichtig ist, horizontal laufende Unterkonstruktionen sowie die Fuß- und Kopfenden der Wandbekleidung so zu unterbrechen, dass eine vertikale Hinterlüftung möglich ist. Die direkte Befestigung auf dem Untergrund ohne Luftspalt ist zu vermeiden.
  • Eine ausreichende Bewegungsmöglichkeit des Plattenmaterials ist im eingebauten Zustand sicherzustellen. Plattenstöße sind mit Fugen und Durchgangsbohrungen mit Übermaß auszuführen.
  • Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass das Dehnungsspiel aller montierten Plattenelemente nicht behindert wird. Bei einer Kombination mit anderen Materialien sind die ggf. unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten zu beachten.
  • Neue Wände (gemauert, aus Beton oder verputzt) enthalten beträchtliche Mengen an Feuchtigkeit und müssen vor deren Bekleidung vollständig trocken sein.
  • Die Unterkonstruktion ist gegen Korrosion zu schützen.
  • Der Untergrund darf nicht feucht oder instabil sein. Es ist darauf zu achten, dass die der Nutzung entsprechende Mindesttragfähigkeit und Standsicherheit vorhanden ist.
  • Bitte vermeiden Sie direkte Hitzeeinwirkungen und daraus resultierende, latente Austrocknung der Oberflächen durch Licht- oder Wärmestrahlung bzw. Luftströme von Heizungs- oder Klimaanlagen.
  • Ergänzende Informationen entnehmen Sie bitte den Merkblättern des proHPL-Fachverbands zur Verarbeitung und Montage von Schichtstoffen und Kompaktschichtstoffen (www.proHPL.org bzw. www.ICDLI.com).

Lagerung, Handhabung und Transport

  • Zum Schutz der hochwertigen Oberflächen liefert Pfleiderer die lackierten Flächen mit einer Schutzfolie aus.
  • Diese Folie schützt die Plattenoberfläche vor mechanischen Beschädigungen und Verunreinigungen während des Transportes, der Verarbeitung, Lagerung und Montage.
  • Folierte Platten sollten spätestens 6 Monate nach der Auslieferung weiterverarbeitet und die Folie entfernt werden.
  • Zudem sind die Pakete mit einer Stretchfolie umwickelt um das Eindringen von Feuchtigkeit zu reduzieren.
  • Pakete sind auf einer ebenen Unterlage aufzubewahren.
  • Die Platten sind vorzugsweise horizontal und ohne direkten Bodenkontakt auf trockenen Lagerhölzern zu lagern.
  • Es sind Auflagehölzer gleicher Stärke zu benutzen, die in gleichmäßigen Abständen voneinander(maximal 80 cm) zu platzieren sind.
  • Werden mehrere Plattenstapel übereinander geschichtet, so sind die Auflagehölzer in senkrechter Flucht übereinander anzuordnen. Die Platten sind kantenbündig zu stapeln, um Beschädigungen an ungeschützten Kanten und Ecken zu vermeiden.
  • Die oberste Platte ist mit einer Schonplatte oder Pappe vollflächig abzudecken. Genügend Abstand zu Mauern und Wänden sollte eingehalten werden, ein direkter Kontakt ist zu vermeiden.

Reinigung und Pflege

  • Diese Platten zeichnen sich durch hervorragende Materialeigenschaften aus. Sie sind langlebig, hygienisch und pflegeleicht.
  • Etwaige Verunreinigungen jeglicher Form sollten allerdings möglichst umgehend entfernt werden.
  • Bitte beachten Sie die nachfolgenden Informationen, um eine optimale Pflege- und Reinigungswirkung zu erzielen und die Beschaffenheit der Materialoberfläche langfristig zu erhalten.
  • Die Basisreinigung von Lackoberflächen erfolgt üblicherweise durch eine regelmäßige Anwendung einer leichten Seifenlösung.
  • Stärkeren oder hartnäckigeren Verschmutzungen sollte die Möglichkeit zum Einweichen gegeben werden. Anschließend wird die feuchte Oberfläche mit warmem, klarem Wasser nachgewischt bis alle Rückstände des Reinigungsmittels entfernt sind.
  • Abschließend mit einem trockenen, fusselfreien Tuch möglichst in „Dekorrichtung“ bzw. gleichmäßig in eine Richtung trockenreiben, um eine Schlierenbildung zu vermeiden.
  • Reinigungsmittel sowie Putztücher bzw. Schwämme, die abrasive, d. h. scheuernde Bestandteile beinhalten, sind unbedingt zu vermeiden.
  • Durch scheuernde Bestandteile und / oder Bewegungen kann die feine Struktur der Oberfläche irreparabel beschädigt werden!
  • Als Reinigungssubstanz ungeeignet sind auch sogenannte „Balsam“-Spülmittel. Die darin enthaltenen hautschonenden Substanzen bilden einen nur schwer zu entfernenden Film auf der Oberfläche.
  • Gänzlich ungeeignet sind weiterhin Reiniger auf Basis von Alkoholen (z. B. Glasreiniger) oder auch reine Kunststoffreiniger.
  • Zudem sollte der Kontakt mit aggressiven Reinigungsmitteln oder Entkalkern - wenn überhaupt - nur auf einen sehr kurzen Zeitraum begrenzt bleiben. Tropfmengen sind umgehend zu entfernen.
  • Eine längere Einwirkung dieser Mittel führt ggf. zu einer Mikrorissbildung bzw. Versprödung der Oberfläche mit anschließender, irreparabler Flecken- oder Ränderbildung.
  • Unter Beachtung dieser Hinweise können die Oberflächen nach unseren Erkenntnissen einwandfrei sauber gehalten werden.

Entsorgung

  • Abfälle dürfen aufgrund ihres hohen organischen Anteils einer Deponierung nicht zugeführt werden.
  • Die rechtlichen Grundlagen für die Entsorgung des Materials entnehmen Sie bitte der "Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz, AltholzV - Altholzverordnung".

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