A

Altholzverordnung (AltholzV)

Die Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Alt- holz, kurz: Altholzverordnung (AltholzV), regelt die Verwertung und die Beseiti- gung von Altholz in der Bundesrepublik Deutschland. Unter dem Begriff Altholz versteht sie Industrierestholz und Ge- brauchtholz, wenn es nach der Definiti- on des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) Abfall ist. Die Altholzverordnung trat am 1. März 2003 in Kraft und wurde im Bundesgesetzblatt am 23. August 2002 veröffentlicht.

 

Altholzkategorien

Die Verordnung teilt Altholz in Kategorien ein, die insbesondere über die Art der Verwertung oder Beseitigung entscheiden:

Kategorie A1
Naturbelassenes oder mechanisch be- arbeitetes Altholz, praktisch nicht verun- reinigt, z. B. Möbel aus Massivholz ohne Leimplatten.
➜ Stoffliche Verwertung zur Fertigung neuer Spanplatten.

Kategorie A2
Verleimtes, beschichtetes, lackiertes Alt- holz ohne halogenorganische Verbin- dungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel, z. B. Leimholzplatten, Möbel ohne PVC-Anteile, Innentüren, Dielen.
➜ Stoffliche Verwertung zur Fertigung neuer Spanplatten.

Kategorie A3
Altholz mit halogenorganischen Verbin-
dungen in der Beschichtung ohne Holz- schutzmittel, z. B. Möbel mit PVC-Kanten oder PVC-Beschichtungen.
➜ Energetische Verwertung nur in dafür genehmigten Anlagen. Spanplatten- herstellung nur nach Reinigung.

Kategorie A4
Mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz und Altholz, das aufgrund seiner Schadstoffbelastung nicht den Kategorien A I, A II oder A III zugeordnet werden kann, z. B. Bahnschwellen, Leitungsmasten, Dachsparren, Fenster, Außentüren, Zäune, Gartenmöbel aus Holz
➜ Energetische Verwertung, Synthese- gas- und Holzkohleherstellung nur in dafür genehmigten Anlagen.

PCB-Altholz
Altholz, das mit Mitteln behandelt ist, die polychlorierte Biphenyle (PCB) enthalten.
➜ Sonderabfall-Deponierung


B1

Baustoffklasse nach DIN 4102-1: B1 schwer entflammbar


B2

Baustoffklasse nach DIN 4102-1: B1 normal entflammbar


B3

Baustoffklasse nach DIN 4102-1: B1 leicht entflammbar

B

Blauer Engel

Umweltsiegel für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleis- tungen, 1978 in Deutschland eingeführt. Bei Spanplatten ist die Formaldehyd- Emission ein wichtiges Kriterium für die Vergabe des Blauen Engels. Für Platten, die durch sogenannte Formaldehyd- Fänger eine um ca. 50 % geringere Emis- sion als Standardplatten aufweisen, erhält man das Umweltzeichen RAL UZ 76– Blauer Engel, weil emissionsarm. Für die Vergabe dieses Umweltzeichens werden die Platten durch das RAL Institut zertifiziert.

Blockheizkraftwerk

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine modular aufgebaute Anlage zur Gewin- nung elektrischer Energie und Wärme, die vorzugsweise am Ort des Wärme- verbrauchs betrieben wird. Sie nutzt dafür das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).

BREEAM

BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Methodology) ist ein ursprünglich aus Großbritannien stammendes Bewertungssystem für ökologische und soziokulturelle Aspekte der Nachhaltigkeit von Gebäuden. Zuerst wurde es von Building Research Establishment (BRE) 1990 publiziert.
Das System wurde von einem britischen Forschungsinstitut entwickelt. Mehr als 250.000 Gebäude sind von BREEAM zertifiziert und über 1 Million zur Zertifi- zierung registriert, meistens in UK und mehr als 50 anderen Staaten.

 

C

CARB II

Das California Air Resources Board (CARB) ist eine Regierungskommission des Bundesstaates Kalifornien der Vereinigten Staaten. Das seit 1967 bestehende Beratungsgremium ist international bekannt für seine besonders strengen Gesetzesvorschläge zur Luftreinhaltung.

CARB II ist Teil der US-Norm „California’s Composite Wood Products Regulation”, in Kraft seit 2010, und legt den maximal zulässigen Wert für Formaldehyd-Emissionen bei Holzwerkstoffen fest. Die Klasse CARB II steht hierbei für einen Ausdünstungswert von weniger als 0,005 %. Der Formaldehyd-Gehalt darf dafür maximal 0,05 ppm (parts per million) in der Prüfkammer betragen.

 

CE

Die CE-Kennzeichnung (CE steht für Communauté Européenne = französisch für Europäische Gemeinschaft) ist kein Qualitätssiegel. Der Hersteller, Inverkehrbringer oder ein EU-Bevollmächtigter erklärt damit lediglich gemäß EU-Verordnung 765/2008, dass er die besonderen Anforderungen an das von ihm vertriebene Produkt kennt und selbiges diesen entspricht. Wurde die Konformität des Produkts durch eine benannte Stelle bewertet und bestätigt, enthält die Kennzeichnung neben dem CE-Zeichen die vierstellige Kennnummer der betreffenden Stelle. Sie ist verpflichtend an solchen Bauprodukten anzubringen, für die der Hersteller eine Leistungserklärung erstellt hat und steht entsprechend für die Konformität des Produktes mit der erklärten Leistung.

Chain of custody

Die Produktkette (engl. Chain of Custody) dokumentiert den Fluss von Materialien und Rohstoffen über mehrere Stationen bis zum Endprodukt. Sie ist wichtig für die Zertifizierung von Rohstoffen und deren Rückverfolgbarkeit. Um sicherzustellen, dass ein Endprodukt auch wirklich die Anforderungen des Standards erfüllt, verfolgen die Zertifizierungsinitiativen den Materialfluss über die Produktkette hinweg.

 

CO2

Kohlenstoffdioxid oder Kohlendioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff mit der Summenformel CO2, ein unbrennbares, saures und farbloses Gas; es löst sich gut in Wasser: Hier wird es umgangssprachlich oft – besonders im Zusammenhang mit kohlenstoffdioxidhaltigen Getränken – fälschlicherweise auch „Kohlensäure“ genannt.

CO2 ist ein wichtiger Bestandteil des globalen Kohlenstoffzyklus und als natürlicher Bestandteil der Luft ein wichtiges Treibhausgas in der Erdatmosphäre: Durch menschliche Aktivitäten, allen voran die Verbrennung fossiler Energieträger, stieg der Anteil in der Erdatmosphäre von ca. 280 parts per million (ppm, Teile pro Million) zu Beginn der Industrialisierung auf 407,8 ppm im Jahr 2018 an. Im Mai 2019 wurde in der  NOAA-Messstation Mauna Loa in Hawaii ein Monatsdurchschnitt von rund 415 ppm gemessen, Tendenz weiter steigend. Dieser Anstieg bewirkt eine Verstärkung des Treibhauseffekts, was wiederum die Ursache für die aktuelle globale Erwärmung ist. Pro Tag werden ca. 100 Mio. Tonnen Kohlenstoffdioxid durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre freigesetzt (Stand 2020).

Pflanzen und photosynthesefähige Bakterien nehmen Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre auf und wandeln es durch Photosynthese unter Einwirkung von Licht und Aufnahme von Wasser in Kohlenhydrate wie Glucose um (Kohlenstoffbindung), während der Sauerstoff zu einem großen Teil wieder an die Atmosphäre zurückgegeben wird.

Cradle to cradle (C2C)

Cradle to Cradle (engl., dt. wörtlich „von Wiege zu Wiege“, abgekürzt auch „C2C“, sinngemäß „vom Ursprung zum Ursprung“) ist ein Ansatz für eine durchgängige und konsequente Kreislaufwirtschaft. Das auch als Philosophie bzw. System wahrnehmbare Prinzip wurde Ende der 1990er-Jahre von dem deutschen Chemiker Michael Braungart und dem US-amerikanischen Architekten William McDonough entworfen. Die C2C-Zertifizierung (Cradle-to-Cradle-Certified-Produktstandard) für Kreislaufwirtschaftssysteme wird seit 2010 von der Non-Profit-Organisation Cradle to Cradle Products Innovation Institute mit Sitz in San Francisco verliehen. Evaluiert werden Produkte nach den Aspekten Materialgesundheit, Kreislauffähigkeit, Einsatz erneuerbarer Energien, verantwortungsvollem Umgang mit Wasser sowie sozialer Gerechtigkeit.

D

DGNB

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) ist eine Non-Profit- und Nichtregierungsorganisation, deren Aufgabe es ist, Wege und Lösungen für nachhaltiges Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken zu entwickeln und zu fördern. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen der Auf- und Ausbau eines Zertifizierungssystems für nachhaltige Bauten sowie die Vergabe eines Zertifikats in den Qualitätsstufen Gold, Silber und Bronze.

DIBt

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) ist eine technische Behörde im Baubereich. Seine wichtigste Aufgabe ist die Zulassung von nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten. Unser DIBt-Gutachten bestätigt für LivingBoard „…die Einhaltung der Anforderungen an bauliche Anlagen bezüglich des Gesundheitsschutzes (ABG) gemäß MVV TB 2017/1, Anhang 8…“, oder einfacher ausgedrückt: Holz- und Innenausbau mit LivingBoard sorgt für ein wohngesundes Gebäude und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben.

DIN

DIN steht für Deutsches Institut für Normung e. V. und ist die nationale Normungsorganisation der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Berlin. Normen dienen der Rationalisierung, Verständigung, Gebrauchstauglichkeit, Qualitätssicherung, Kompatibilität, Austauschbarkeit, Gesundheit, Sicherheit und dem Umweltschutz.

 

DIN EN 14322

Baunorm des Technischen Komitees CEN/TC 112 „Holzwerkstoffe“ für melaminbeschichtete Platten zur Verwendung im Innenbereich. Die Norm legt die Anforderungen an die Oberfläche und die Maßtoleranzen für derartige Platten fest.

 

DIN EN 312

Baunorm des Gremiums NA 042-02.15 AA

„Holzwerkstoffe – Spiegelausschuss zu CEN/TC 112 und ISO/TC 89“ für unbeschichtete, kunstharzgebundene Spanplatten. Die Norm unterscheidet sieben Plattentypen: P1 – P3 für allgemeine und nichttragende Zwecke sowie P4 – P7 zur Ausführung von tragenden und aussteifenden Bauteilen.

DIN EN 438

Europäische Norm, die die Anforderungen an verschiedene Plattentypen von Hochdruck-Dekorlaminaten (HPL) festlegt.

DIN 4102-1

Vom Normenausschuss Bauwesen (NA- Bau) und dem Arbeitsausschuss „Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Baustoffe“ erarbeitet. Die Einteilung von Baustoffen nach ihrem Brandverhalten bzw. ihrer Brennbarkeit erfolgt in Deutschland gemäß DIN 4102 Teil 1 in fünf Baustoffklassen (zum Teil auch als Brennbarkeitsklassen oder fälschlich als Brandklassen bezeichnet).

Durchforstungsholz

Von Durchforstungsholz spricht man bei Holzresten aus der Primärproduktion, die beim Einschlag und der Pflege im Wald anfallen – Bäume, die zur Waldpflege eingeschlagen werden, sowie Äste, Schwarten und Endstücke, die nach dem Fällen abgeschnitten werden, ebenso wie Bruchholz, das nach Stürmen oder Bruch durch Schneelast schnell verarbeitet werden muss. Dieses Holz fällt bei der Arbeit im Wald an und wird von uns zur Herstellung von Holzwerkstoffen angekauft, anstatt es verbrennen zu lassen.

E

E1

Die Mengenbestimmung für Formaldehyd-Emissionen ist in Emissionsklassen eingeteilt. Emissionsklassen geben Auskunft über die Höhe der Formaldehyd-Ausgasung. Die Klasse E1 steht hierbei für einen Ausdünstungswert von weniger als 0,01 %. Der Formaldehyd-Gehalt darf dafür maximal 0,1 ppm (parts per million) in der Prüfkammer betragen.

E05

Die Mengenbestimmung für Formaldehyd-Emissionen ist in Emissionsklassen eingeteilt. Emissionsklassen geben Auskunft über die Höhe der Formaldehydausgasung. Die Klasse E05 ist ein neuer, strenger Standard zur Formaldehyd-Emission von Holzwerkstoffen, der zum 1. Januar 2020 ausschließlich in Deutschland in Kraft gesetzt wurde. Der Formaldehyd-Gehalt darf dafür maximal 0,05 ppm (parts per million) in der Prüfkammer betragen.

 

EfbV

Die Entsorgungsfachbetriebeverordnung legt die Anforderungen an Organisationen fest, die als Entsorgungsfachbetriebe Abfälle einsammeln, befördern, lagern, behandeln, verwerten, entsorgen oder mit Abfall handeln oder makeln. Die Anforderungen umfassen u. a. die Organisation und Ausstattung des Unternehmens sowie die Fachkunde von Betriebsleitung und Personal.

F

F 4 STAR

Die strenge japanische Norm F**** (F Four Star) stellt höchste Ansprüche an die Formaldehyd-Emissionen aus Holzwerkstoffen. Die Klasse F**** steht hierbei für einen Ausdünstungswert von weniger als 0,002 %. Der Formaldehydgehalt darf dafür maximal 0,03 ppm (parts per million) in der Prüfkammer betragen.

 

Formaldehyd

Formaldehyd ist ein farbloses Gas, das durch seinen säuerlich-stechenden Geruch auffällt. Die Substanz kommt auf vielfältige Weise in der Umwelt vor, entsteht beispielsweise im menschlichen Körper und ist als natürliche Substanz im Holz enthalten. Formaldehyd zählt zu den bekanntesten Luftschadstoffen in Innenräumen. Bei Spanplatten und anderen Holzwerkstoffen entsteht die Substanz üblicherweise durch die Reaktion von Klebstoffen oder Bindemitteln mit Wasser. Da Formaldehyd aber nicht komplett abbindet, geht ein kleiner Teil in die Raumluft über. Verleimte Produkte im Innen- und Möbelbau gehören zu den wichtigsten Quellen von Formaldehyd in der Raumluft. Qualitativ hochwertig verarbeitete Holzwerkstoffe stellen unter normalen Bedingungen keine gesundheitlichen Risiken dar.

 

Formaldehyd-Grenzwerte

Irritationen und gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund von Emissionen aus formaldehydhaltigen Produkten wie z. B. Holzwerkstoffen führten in den 70er und 80er Jahren zur Festlegung von Richtwerten und gesetzlichen Emissionsgrenzwerten. Aktuell können wir Trägermaterialien gemäß der folgenden Grenzwerte anbieten: E1/E05, CARB II/TSCA Title VI, F****, F0

FSC®

Forest Stewardship Council® (FSC) wurde gegründet, um eine ökologisch angepasste, sozial förderliche und wirtschaftlich rentable Bewirtschaftung der Wälder dieser Welt zu fördern und somit zu gewährleisten, dass Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden können, ohne die Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu gefährden. Der FSC hat weltweit einheitliche Grundprinzipien für verantwortungsvolle Waldwirtschaft definiert. Für deren Umsetzung werden auf nationaler Ebene Indikatoren nach einem einheitlichen Verfahren entwickelt. FSC® ist ein internationales Zertifizierungssystem, das zehn standardisierte Kriterien für eine nachhaltige Waldwirtschaft festlegt. Holz mit FSC-Siegel kommt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Zertifizierte Betriebe werden von unabhängigen Gutachtern jährlich kontrolliert.

 

H

Harnstoffharz

Harnstoffharze sind Aminoplaste (Kunststoffe), die chemisch bzw. thermisch ausgehärtet werden können. Harnstoffharz verwenden wir als Tränkharze für unsere dekorativen Beschichtungen.

Hochdichte Faserplatten

Als Hochdichte Faserplatte (kurz HDF, englisch high-density fiberboard) bezeichnet man eine Faserplatte, die besonders hoch verdichtet wurde (Dichte über 800 kg/m³). Bevorzugt werden sie als Trägermaterial für hohe Belastung bei geringer Materialstärke eingesetzt, beispielsweise für Laminat-Fußböden und Vinyl-Böden.

 

Hochdruckschichtstoff (HPL)

High Pressure Laminate – oder kurz: HPL – ist ein dekorativer Hochdruckschichtstoff. Er besteht aus einer melaminbeharzten Dekorpapierschicht und mehreren, in Phenolharz getränkten Kernpapierlagen, die unter hohem Druck miteinander verpresst werden. Der entstehende Werkstoff ist sehr strapazierfähig, stoßfest, temperaturbeständig und einfach zu reinigen.
Damit ist HPL ein ideales Oberflächenmaterial für Anwendungsgebiete, in denen hohe Beanspruchung, Langlebigkeit und Anforderungen an Hygiene mit hohem gestalterischem Anspruch einhergehen.

Hot coating

Hot Coating ist ein patentgeschütztes Verfahren, in dem Produkte wie Möbel-, Innenausbau- und Fassadenplatten per Schmelzbeschichtung veredelt werden. HotCoating ist ein emissions- und lösemittelfreies Produkt, das den so veredelten Oberflächen im Gegensatz zur konventionellen Beschichtung einen warmen Charakter verleiht und außergewöhnliche Matt- und Glanzeffekte sowie smarte Produkteigenschaften ermöglicht. Sogar im Außenbereich ist Hot Coating einsetzbar.

HPL-Kompaktplatten

HPL-Kompaktplatten sind dekorative Hochdruckschichtstoffplatten gemäß EN 438 in Dicken von mehr als 2 mm. Sie bestehen aus mehreren Kernschichten und beidseitig dekorativen Oberflächenschichten, die mit wärmehärtenden Harzen imprägniert sind und durch ein Hochdruckverfahren miteinander verbunden werden. Die Platten besitzen eine dekorative, sehr widerstandsfähige Oberfläche und homogene, geschlossene Schnittkanten. Als selbsttragendes Material werden HPL-Kompaktplatten im Innenausbau und Möbelbereich eingesetzt, insbesondere in Nass- und Feuchtbereichen, aber auch überall dort, wo eine besondere Robustheit des Materials gefordert wird. Im Außenbereich finden sie z. B. Verwendung als Gartenmöbel, Sichtschutzwände, Fassaden- und Balkonverkleidungen.

I

ILO

Die International Labour  Organization (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und damit beauftragt, soziale Gerechtigkeit sowie  Menschen- und Arbeitsrechte zu fördern. Dies schließt die Bekämpfung des Menschenhandels mit ein.

ISO

Die „International Organization for Standardization“ – kurz ISO – ist die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen und erarbeitet internationale Normen in allen Bereichen mit Ausnahme der Elektrik und der Elektronik.

ISO 9001:2015

Qualitätsmanagement-Norm, die die Anforderungen an das Qualitätsmanagement-System einer Organisation beschreibt, die erfüllt werden müssen, um Produkte und Dienstleistungen bereitstellen zu können, welche die Kundenerwartungen sowie behördliche Anforderungen erfüllen. Zugleich soll das Managementsystem einem stetigen Verbesserungsprozess unterliegen. Der Nachweis wird in einem Zertifizierungsprozess mit Audits durch unabhängige Zertifizierungsstellen erbracht.
Das anschließend ausgestellte Zertifikat wird für einen befristeten Zeitraum ausgestellt.

ISO 14001:2015

Umweltmanagement-Norm, die weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagement-System festlegt. Schwerpunkt ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess als Mittel zur Erreichung der definierten Umweltleistungsziele einer Organisation nach der Methode „Planen, Ausführen, Kontrollieren, Optimieren“.

ISO 38200

Die neue internationale Norm ISO 38200 legt Anforderungen an eine überwachte Lieferkette (CoC, engl. chain of custody) für Holz und Holzprodukte, Kork und verholzte Materialien, wie etwa Bambus, und deren Produkte fest. Dabei handelt es sich nicht um einen privaten CoC-Standard, sondern um eine ISO-Norm, die weltweit gültig und anerkannt ist. Es geht um die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit des Holzes oder holzbasierter Produkte und um den Nachweis der Herkunft und Legalität.

ISO 45001:2018

Arbeitsschutzmanagement-Norm, die die Anforderungen an das Arbeitsschutzmanagement-System einer Organisation beschreibt. Schwerpunkt ist, Arbeitsunfälle sowie arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen zu vermeiden sowie generell die Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu schützen. ISO 45001wurde im März 2018 veröffentlicht und ersetzt die Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001).

ISO 50001:2011 (ISO 50003)

Energiemanagement-Norm, die die Anforderungen an das Energiemanagement-System einer Organisation beschreibt.
Schwerpunkt ist die kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung, d. h. die Optimierung der Energienutzung und der Energieeffizienz.

J

JIS F****

Emissionsklasse des Japan Industrial Standard (das japanische Äquivalent zur DIN-Norm), die noch strengere Anforderungen als die Emissionsklasse E1 stellt. Produkte, die nach JIS A 5905 F**** zertifiziert sind, geben rund zwei Drittel weniger Formaldehyd an die Raumluft ab. Pfleiderer ist der erste europäische Holzwerkstoffhersteller, der diese Zertifizierung für seine Rohspan- und mitteldichten Faserplatten erhalten hat.

K

Kaskadennutzung

Kaskadennutzung ist die Mehrfachnutzung eines Rohstoffs über mehrere Stufen.
Durch die mehrfache, hintereinander geschaltete stoffliche Verwertung mit einer anschließenden energetischen Nutzung werden Rohstoffe oder daraus hergestellte Produkte so lange wie möglich im Wirtschaftssystem genutzt.
Dies führt zu einer deutlich erhöhten ökologisch und ökonomisch sinnvollen Ressourceneffizienz.

Kohlenstoff (Bindung)

Kohlenstoff oder Carbon ist ein chemisches Element. Es kommt in der Natur sowohl in reiner Form (Diamant, Graphit, Chaoit) als auch chemisch gebunden (z. B. in Form von Carbiden, Carbonaten, Kohlenstoffdioxid, Erdöl, Erdgas und Kohle) vor und besitzt die Fähigkeit zur Bildung komplexer Moleküle.

Kohlenstoff kommt in der Luft als Kohlenstoffdioxid (kurz Kohlendioxid) vor. Kohlenstoffdioxid entsteht beim Verbrennen kohlenstoffhaltiger Verbindungen, bei der Atmung sowie vulkanisch und wird durch Photosynthese der Pflanzen verwertet (vgl. CO2).

Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft (englisch circular economy) ist ein regeneratives System, in dem Ressourceneinsatz und Abfallproduktion, Emissionen und Energieverschwendung durch dasVerlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen minimiert werden; dies kann durch langlebige Konstruktion, Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Remanufacturing, Refurbishing und Recycling erzielt werden.

 

KWK-Anlage

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie und nutzbarer Wärme, die in einem gemeinsamen thermodynamischen Prozess entstehen. Die mechanische Energie wird in der Regel unmittelbar in elektrischen Strom umgewandelt. Die Wärme wird für Heizzwecke oder für Produktionsprozesse als Prozesswärme genutzt. Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht eine Brennstoffeinsparung von bis zu einem Drittel der Primärenergie verglichen mit der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme. Vorteil der KWK ist der verringerte Brennstoffbedarf für die gleichzeitige Strom- und Wärmebereitstellung, wodurch die Schadstoff-Emissionen stark reduziert werden.

 

L

LEED

Das amerikanische Gütesiegel LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) ist nach Angaben des US Green Building Council (USGBC), der die LEED-Zertifizierung vergibt, das weltweit meistverbreitete Gütesiegel für umweltfreundliche Gebäude. Das Zertifizierungssystem basiert auf einem Anforderungskatalog, bei dem in verschiedenen Themenfeldern Punkte zu erreichen sind: Wassereffizienz (water efficiency), Energie und Atmosphäre (energy & atmosphere), Materialien und Ressourcen (materials & resources), Innenraumqualität (indoor environmental quality) sowie Innovation und Designprozess (innovation & design process).
Vier unterschiedliche LEED-Plaketten können erreicht werden: Basis-Zertifizierung (Certified), Silber, Gold und Platin.

LTA-FR

Lost time accident frequency rate, zu deutsch Arbeitsausfallquote, bezeichnet eine Arbeitsausfallquote in Bezug auf die geleisteten Arbeitsstunden. FR1 steht hierbei für die Ausfallquote bei 1 Mio. Stunden, FR2 für die Quote bei 200.000 Arbeitsstunden.

 

M

Melaminbeschichtete Platte

Bei der Melaminharzdirektbeschichtung, d. h. der Herstellung melaminharzbeschichteter Holzwerkstoffplatten, werden mit Harz imprägnierte Papiere unter Druck und Wärmeeinwirkung direkt auf eine Trägerplatte aufgebracht, ohne Zugabe eines zusätzlichen Klebstoffes. Geprägte Pressbleche versehen dabei die Oberflächen mit einer Struktur. Melaminharzbeschichtete Platten finden vorzugsweise Verwendung im Möbel-, Laden- und Innenausbau. Sie besitzen eine dekorative Oberfläche, die widerstandsfähig, lebensmittelecht und beständig gegen eine Vielzahl chemischer Substanzen ist. In der Europäische Norm EN 14322 sind Material, Anforderungen und Eigenschaften von melaminharzdirektbeschichteten Platten definiert.

Melaminharz

Melaminharze (Melamin-Formaldehyd-Kondensationsharze, DIN-Kurzzeichen: MF) sind Kunstharze, die auf den Verbindungen Melamin und Formaldehyd basieren und zu den Aminoplasten zählen. Nach dem Durchhärten bilden die Harze duroplastische Kunststoffe. Neben den klassischen Melamin-Formaldehyd-Kondensationsharzen werden auch modifizierte Melaminharze hergestellt, wie etwa Melamin-Phenol-Formaldehyd-Harze (DIN-Kurz- zeichen: MPF) und Melamin-Harnstoff-Formaldehyd-Harze (DIN-Kurzzeichen: MUF).

Mitteldichte Faserplatte

Mitteldichte Faserplatten (medium density fibreboard) sind plattenförmige Holzwerkstoffe. Sie bestehen aus fein zerfasertem Holz, das mit Bindemitteln zu einem in Längs- und Querrichtung gleichermaßen homogenen Holzwerkstoff verpresst wird. Mit ihrer guten Profilierbarkeit, gleichmäßigen Dichteverteilung und ausgezeichneten Oberflächenruhe sind MDF-Platten optimal für den hochwertigen Möbel- und Innenausbau geeignet.

 

N

Nachhaltige Forstwirtschaft

Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft bezeichnet ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des Waldes im Vordergrund steht. Dieses forstwirtschaftliche Handlungsprinzip wurde erstmals für die sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Folge der übermäßigen Waldvernichtung entwickelnden Forstwirtschaft formuliert, regional aus dem gleichen Grund jedoch bereits im 15. Jahrhundert praktiziert.

 

Nordic swan

Das Nordische Umweltzeichen, auch Nordischer Schwan oder in Skandinavien kurz „Der Schwan“ genannt, ist ein Umweltzeichen des Nordischen Ministerrats. Es wurde 1989 ins Leben gerufen und umfasst inzwischen 63 Produktgruppen. Es ist das offizielle Umweltzeichen der nordischen Länder. Der Nordische Schwan ist ein Typ-I-Umweltzeichen (ISO 14024), da eine Aussage über die Umweltverträglichkeit von Produkten im Vergleich zu Konkurrenzprodukten durch unabhängige Dritte getroffen wird. Alle drei bis fünf Jahre werden die jeweiligen Kriterien überprüft und gegebenenfalls überarbeitet.

P

P1 – P7

Vgl. DIN EN 312

Parts per million (ppm)

Der englische Ausdruck parts per million (ppm) steht für die Zahl 10-6 und wird in der Wissenschaft für den millionsten Teil verwendet, so wie Prozent (%) für die Zahl 10-2 für den hundertsten Teil steht. Bei Holzwerkstoffen steht der Begriff in Zusammenhang mit der Formaldehyd-Messung und der Definition der Emissionsklassen. In Deutschland dürfen nur Holzwerkstoffe mit mindestens Emissionsklasse 0,5 (E05) produziert und vertrieben werden. Der Formaldehyd-Gehalt darf maximal 0,05 ppm in der Prüfkammer betragen.

PDCA-Regelkreis

Der PDCA-Zyklus beschreibt den vierstufigen Regelkreis des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses: Plan, Do, Check, Act. Er wird auch als Deming-Kreis, Deming-Zyklus, Deming Cycle, Deming-Rad, Deming Wheel oder Shewhart Cycle bezeichnet.

 

PEFC (TM)

Das „Programme for the Endorsement of Forest Certification SchemesTM” ist ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltige Forstwirtschaft nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten. In Deutschland sind etwa 7,6 Millionen ha Wald nach PEFC zertifiziert. Das Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung basiert inhaltlich auf Beschlüssen der Nachfolgekonferenzen der Umweltkonferenz von Rio (1992). Konkret sind dies die Kriterien und Indikatoren, die auf den Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa (Helsinki 1993, Lissabon 1998, Wien 2003) von 37 Nationen im Pan-Europäischen Prozess verabschiedet wurden. Vorrangiges Ziel von PEFCTM ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards.

 

Phenolharze

Phenolharze (PF-Harze, Phenol-Formaldehyd-Harze) sind Ausgangsstoff zur Herstellung von Phenoplasten (DIN-Kurzzeichen: PF), duroplastischen Kunststoffen, die durch Aushärtung gewonnen werden und aufgrund ihrer Temperaturbeständigkeit und Oberflächenhärte zu den wichtigsten Duroplasten gehören. Sie werden bei uns zur Herstellung dekorativer Beschichtungen verwendet.

Post-Consumer Recycling

Post-Consumer-Material erhalten wir nach dem Recycling durch unsere Partner oder unsere eigene Aufbereitung im Werk Neumarkt. Hier handelt es sich um aufbereitete Reste aus der Holzverarbeitung, dem Möbel- und Innenausbau und konstruktiven Anwendungen (Holzbau, Verpackungs- und Schalungsbau) sowie zurückgebaute Produkte nach deren Lebenszyklus. Die Aufbereitung aller Recyclinghölzer erfolgt nach der Altholzverordnung, und wir verwenden für die Produktion ausschließlich Material der höchsten Güteklasse A1 und A2 (naturbelassenes oder mechanisch bearbeitetes Altholz, das praktisch nicht verunreinigt ist).

Polyurethan

Polyurethane (Kurzzeichen PUR; im Sprachgebrauch auch PU) sind Kunststoffe oder Kunstharze. Die Eigenschaften von PU können in einem weiten Rahmen variiert werden. Polyurethane werden daher zum Beispiel als Gießharze (Isocyanat- Harze), als Polyurethanlacke und als Polyurethanklebstoffe verwendet.

Pre-Consumer Recycling

Bei Pre-Consumer-Material handelt es sich um die Sägereste aus der Produktion von Balken und Brettern in Sägewerken. Sägespäne und -stäube fallen im dortigen Herstellungsprozess als Abfallprodukte an und werden durch uns stofflich verwertet.

Q

Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V.

Die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe (QG HWS) vergibt das „Qualitätszeichen Holzwerkstoffe” an Produkte der Hersteller von Span- und Faserplatten, Sperrholz und Holz-Polymer-Werkstoffen, die dem hohen Standard der Gemeinschaft entsprechen. Im bauaufsichtlichen Bereich führt die QG HWS im Auftrag einer gemäß Bauproduktenverordnung (BauPVO) akkreditierten  und notifizierten Stelle nach dem dafür festgelegten Verfahren (QM-System) ausgewählte Prüfungen und Überwachungen durch, insbesondere die Überwachung der werkseigenen Produktionskontrolle nach der harmonisierten Norm DIN EN 13986 in der jeweils gültigen Fassung.  Die von der QG HWS festgelegten Qualitäts- und Prüfbestimmungen sind für deren Mitglieder verbindlich. Sie werden fortlaufend durch die Hersteller und durch externe Prüfstellen kontrolliert. Damit wird sichergestellt, dass die von der QG HWS überwachten Produkte von guter Qualität, langlebig und sicher sind und die Gesundheit der Menschen und der Umwelt nicht gefährden.

 

R

Recycling

Beim Recycling bzw. bei der Müllverwertung werden Abfallprodukte wiederverwertet bzw. deren Ausgangsmaterialien werden zu Sekundärrohstoffen. „Recycling“ ist definiert als „jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden.“ Gesetzlich wird erst von „Recycling“ gesprochen, wenn der Rohstoff zuvor als „Abfall“ einzustufen war; andernfalls handelt es sich um „Wiederverwendung“. Der umgangssprachliche Gebrauch des Begriffs Recycling umfasst oft beide Bedeutungen.

Restholz

Als Restholz versteht man die Holzrückstände aus der Primärproduktion, die beim Einschlag im Wald, bei der Be- und Verarbeitung von Holz in der Industrie sowie im Bauwesen und Bergbau anfallen. Dazu zählen das Waldrestholz (Durchforstungsholz) und Industrierestholz, unbehandelte Holzreste von Baustellen, Bergwerken (Gerüstbretter, Stützmaterial usw.). Dieses kann unproblematisch weiterverarbeitet werden.

S

Spanplatte

Spanplatten sind plattenförmige Holzwerkstoffe. Sie bestehen in der Regel aus Holzspänen, die unter Zuhilfenahme von Bindemittel zu plattenförmigen Werkstoffen verpresst werden. Hochwertige Spanplatten haben zumeist drei bis fünf Schichten unterschiedlicher Spanzusammensetzung von grob bis fein. Sie sind roh oder mit unterschiedlichen Oberflächenbeschichtungen (Melamin, Laminat, Echt- holz-Furnieren) erhältlich. Spanplatten sind sehr vielseitig einsetzbar, im Möbelbau sind sie der wichtigste Träger- und Konstruktionswerkstoff.

SQAS

Das Safety and Quality Assessment System ist eine Norm des Europäischen Chemischen Industrieverbands zur Bewertung der Qualität, Sicherheit und Umweltverträglichkeit von Logistikdienstleistern.

T

Tone from the top

„Tone from the top“ ist ein Begriff, der seinen Ursprung im Bereich der Rechnungslegung hat und zur Beschreibung des allgemeinen ethischen Klimas einer Organisation verwendet wird, wie es von ihrem Vorstand, Prüfungsausschuss und der Geschäftsleitung festgelegt wird.
Einen guten Ton an der Spitze zu haben, wird von Wirtschaftsethik-Experten als ein Beitrag zur Verhinderung von Betrug und anderen unethischen Praktiken angesehen.

TSCA VI

Regelungen zu Formaldehyd-Emissionen von Holzwerkstoffen in den USA, die den 2016 erlassenen Toxic Substances Control Act ergänzen. TSCA VI legt Grenzwerte für Formaldehyd-Emissionen von Hartholz-Sperrholz (0,05 ppm), mitteldichten Faserplatten (0,11 ppm), dünnes MDF  (0,13 ppm), Spanplatten (0,09 ppm) und allen aus diesen Werkstoffen gefertigten Endprodukten fest.

U

Umwelt-Produktdeklaration (EPD)

Die Umweltproduktdeklaration (EPD) umfasst den Produktlebenszyklus von der Herstellung über die Nutzung bis zur Entsorgung des Produktes. Eine EPD stellt damit quantifizierte umweltbezogene Informationen aus dem Lebensweg eines Produktes zur Verfügung, um damit Vergleiche zwischen Produkten gleicher Funktion zu ermöglichen.

UV-Strahlung

Ultraviolettstrahlung, kurz UV, UV-Strahlung, UV-Licht oder Schwarzlicht, ist elektromagnetische Strahlung im optischen Frequenzbereich (Licht) mit kürzeren Wellenlängen als das für den Menschen sichtbare Licht. „Ultraviolett“ bedeutet „jenseits von Violett“; Violett ist der Farbreiz der kürzesten noch sichtbaren Wellenlänge. Bei Schwarzlichtlampen wird der begleitende Anteil sichtbarer Strahlung durch einen Filter weitgehend unterdrückt, sodass in einer damit bestrahlten Szene im Wesentlichen nur fluoreszierende Stoffe leuchten.

V

VOC

Flüchtige organische Verbindungen (engl. volatile organic compounds, kurz VOC) ist die Sammelbezeichnung für organische, also kohlenstoffhaltige Stoffe, die bei Raumtemperatur oder höheren Temperaturen durch Verdampfen (umgangssprachlich „Verdunsten“) in die Gasphase übergehen, also flüchtig sind.

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