SPEZIALITÄTEN AUS LEUTKIRCH

Luftbild des gesamten Pfleiderer Werkes
Das ganze Werk in Leutkirch aus der Luft

Bei der Ausfahrt von der Südautobahn nach Leutkirch im süddeutschen Allgäu erheben sich die Alpen im Hintergrund wie eine perfekte Papierkette.

Man spürt es sofort: Dies ist ein Urlaubsziel. Nur wenige Kilometer von der Autobahnausfahrt entfernt, bevor Sie die Innenstadt erreichen, sehen Sie links das Pfleiderer Werk Leutkirch. Wir sind hier eine engagierte Gemeinschaft", sagt Werksleiter Diethard Singer, "und wer sich im Werk umsieht und mit den Menschen spricht, kann diese Aussage nur teilen. "Vielleicht liegt es daran, dass es hier so viele Besonderheiten gibt", sagt der Betriebsleiter. In Leutkirch wird neben MDF alles produziert, was viele Marktteilnehmer an einzelnen Standorten produzieren. Das Unternehmen produziert im vergangenen Jahr allein 40 Millionen Quadratmeter Imprägniermittel und 4,5 Millionen Quadratmeter HPL. Im Jahr 2017 verließen 12 Millionen m2 direkt beschichtetes Material das Werk Leutkirch, 1 Million PUR- und Weißleimelemente und mehr als 400.000 m2 Rohspanplatten.

Der Auftrag zum Bau der Lackiererei am Standort Leutkirch war ein Meilenstein für die Mitarbeiter, sagt Jürgen Schnarr, Betriebsratsvorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrats des Pfleiderer Konzerns. "Die Kollegen sind sehr stolz darauf, hier zu arbeiten und wissen, was sie können. Das Vertrauen in Sie und uns bei Bau und Betrieb der neuen Anlage war ein sehr wichtiges Signal".

Eine Entwicklung, an der auch die Community interessiert ist. Dafür gibt es viele Gründe. Das 200.000 m2 große Grundstück mit dem markanten Schornstein in der Mitte ist von der Stadt umgeben. Niemand kann das große Werk ignorieren oder es nicht wahrnehmen. Daher ist es wichtig, eine gute und offene Nachbarschaft zu erhalten. Pfleiderer ist auch einer der Top-3-Arbeitgeber in der Region und unterhält Geschäftsbeziehungen zu mehr als 290.300 Unternehmen in der Region.

Das Pfleiderer Werk zieht viele junge Menschen an. Leonie Häberle ist eine, die ihre Ausbildung unbedingt beim Holzwerkstoffhersteller absolvieren wollte. Derzeit befindet sie sich in ihrem dritten Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau. Alle zwei bis drei Monate kann sie - abwechselnd mit der Schule - Erfahrungen in einer anderen Abteilung sammeln. Sie möchte langfristig bei Pfleiderer arbeiten und hat gute Chancen. Denn auch im Allgäu ist qualifizierter Nachwuchs immer knapper und der Bedarf ist vorhanden.