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Eröffnungsdatum: 2018-08-14
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Voll angesagt

Voll angesagt

Voll angesagt: Aktuelle Trends und stilvolle Farbwelten bei den Pfleiderer „Inspiration Days“

 

Die Wohn- und Farbtrends von morgen kennt der Holzwerkstoffspezialist Pfleiderer schon heute. Bei den „Inspiration Days“ im Bielefelder Lenkwerk präsentierte das Unternehmen seinen Kunden aus der Möbel- und Küchenindustrie welche Designs und Farbwelten die Branche und unser Lebensumfeld zukünftig prägen werden.

 

Das Timing passt

Um sich zeitlich so weit wie möglich an die zeitlichen Abläufe und Prozesse der Industriekunden anzupassen, fanden die Pfleiderer Inspiration Days im Dezember 2017 bereits zum zweiten Mal statt. Denn gerade dann stehen in der Branche wieder wichtige Entscheidungen über zukünftige Designs und Trends an. Trotz der verkürzten Vorbereitungsphase kann Pfleiderer seinen Industriekunden wie gewohnt eine vielfältige Zusammenstellung an neuen Dekoren und Verbundstrukturen exklusiv präsentieren.

 

Ideengeber

In dem einzigartigen historischen Gebäude sorgen anregende Diskussionsrunden zwischen beeindruckenden Old- und Youngtimern für inspirierende und kreative Momente. Präsentationen zu potenziellen Einsatzbereichen mit alltagstauglichen Anwendungsbeispielen runden den Ideenreichtum der Veranstaltung ab, sodass alle Teilnehmer am Ende innovative Gestaltungskonzepte für Küche, Bad, Wohn-, Schlaf- und Arbeitsbereich mit nach Hause nehmen können.

 

Authentizität und Handwerklichkeit

Nach wie vor prägen unter anderem natürliche Hölzer und handwerkliche Verarbeitungen das Möbeldesign. „Es ist weniger rustikal als bisher, aber durch ausdrucksstarke Maserungen bleibt es lebendig, schwungvoll und natürlich“, erklärt Christiane Gebert, Leiterin Design und Entwicklung bei Pfleiderer. Durch die Kombination von hellen Hölzern mit Anthrazit und kühlen Grautönen erreicht man eine nordische, wohnliche Ausstrahlung. Holzdekore wie Esche, streifige Eiche und Rüster kommen hier ebenso wie Sandstein zum Tragen. „Eine ruhige klare Formensprache mit großzügigen Flächen und die Reduktion auf das Wesentliche sind typisch für dieses schlichte Design“, so Gebert.

 

Understatement und Lässigkeit

Mit Metallschwarz, Beton, Spachtel und Putz wird die Coolness alter Industriegebäude in die Wohnräume geholt. In filigranen Konstruktionen werden hochwertige und technische Materialien kombiniert und zeugen so von Understatement und Lässigkeit. „Einen optischen Feinschliff erhält dieser Trend mit technischen Strukturen“, erklärt Gebert. „Gebürsteter Stahl und matte Steinstrukturen passen ebenso dazu wie patinierte Oberflächen wie Rost oder Spachteltechnik.“

 

Vereinzelung und Tradition

Auch traditionelle Handwerklichkeit steht wieder hoch im Kurs: Große Flächen wurden schon immer mit handwerklicher Raffinesse aus Einzelelementen zusammengefügt. So entstanden zauberhafte Intarsien in Holz und Stein, lebendige Mosaike und Fresken. Diese Tradition erfährt Aktualität in Kombination mit schlichten Hölzern und Unitönen, die durch die Vereinzelung der Kombinationsmaterialien Ausdrucksstärke gewinnen. Durch das Aufbrechen der Flächen ermöglichen Intarsien und Mosaike spannende Interpretationen und somit Individualität.

 

Veredelung und Brillanz

„Auch die Ästhetik der 1950er und 60er Jahre erlebt derzeit eine Renaissance“, erzählt Gebert. Typisch für diese Zeit sind zierliche Einzelmöbel und organische Formen in Kombination mit filigranen Konstruktionen. Exotische Hölzer im Zusammenspiel mit Marmor und Metallen wie Bronze und Gold lassen dieses Design edel und kostbar wirken. Interpretationen von Glas unterstützen dabei die Leichtigkeit durch die imaginäre Transparenz. „Besonders wichtig sind bei diesem Trend die passenden Strukturen“, betont Gebert. „Oberflächen in hochglanz, samtmatt oder auch gesandstrahlt unterstreichen die Noblesse dieser Materialien.“

 

Struktur verleiht Natürlichkeit

Mit der Authentizität der Materialien steht und fällt die Atmosphäre und Wertigkeit von Interieur und Raum. Insofern sind Strukturen inzwischen von immenser Bedeutung. Haptik und optische Eindrücke wie Glanz und Mattigkeit, scharfkantige Details oder weiche Übergänge schenken Hölzern, Steinen, Metallen und Textildekoren Glaubwürdigkeit und Qualität. „Deshalb haben wir nun auch die Strukturen in unterschiedliche Gruppen gegliedert, um die die Materialität der Dekore herauszuarbeiten und zu unterstreichen“, so Gebert. 2017 hat Pfleiderer insgesamt zehn Strukturen entwickelt, davon fünf Verbundstrukturen für Schichtstoff und Direktbeschichtung. Schwerpunkte analog der Dekortrends sind hier Metallstrukturen wie gebürsteter Stahl und Rost, eine matte Sandstruktur, eine raue Textilstruktur sowie diverse tiefe Holz- und Steinoberflächen. „Bei den Inspiration Days schicken wir die Teilnehmer auf eine inspirierende Reise durch stilvolle Farbwelten, hochwertige Strukturen und unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Dennoch bin ich gespannt wie die Design bei den Kunden schlussendlich zum Einsatz kommen, denn da ist ihrer Kreativität freier Lauf gelassen.“

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