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Eröffnungsdatum: 2018-08-14
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Pfleiderer erhöht seine Kapazitäten für HDF

Pfleiderer erhöht seine Kapazitäten für HDF

Pfleiderer erhöht seine Kapazitäten für HDF mit neuer Lackieranlage, Schleifstraße und Konfektionierung

Die gestiegene Nachfrage nach Faserplatten bedient Pfleiderer ab sofort mit neuen, nachhaltigen Produkt-Varianten aus Grajewo (Polen): Der Holzwerkstoffhersteller hat dort eine hochmoderne Lackieranlage, Schleifstraße und Konfektionierung in Betrieb genommen. Damit erhöht er nicht nur seine Kapazitäten im dekorativen Bereich. Das Unternehmen ergänzt sein Sortiment auch um neue Qualitäten, Elemente und Maße. Erstmals zu sehen sind diese auf der Messe BAU von 16. bis 21. Januar 2017 in München.

 

Umweltfreundlich lackiert und nach Kundenwunsch konfektioniert

Besonders faszinierend sind die Ergebnisse der Lackieranlage: „Allein mit wasserbasierten Tinten und biologischen UV-Systemen kann diese Maschine dreidimensionale Strukturen auf die Platte bringen“, sagt Wojciech Gątkiewicz, CSO der Pfleiderer Group. „Damit veredeln wir nun bis zu neun Millionen Quadratmeter HDF mehr pro Jahr.“

Gleichzeitig weitet Pfleiderer sein Angebot an individuellen Zuschnitten aus, wie sie vor allem die Türenindustrie nachfragt. Mit der neuen Säge erhöht sich der Zuschnitt in diesem Bereich um rund 120.000 Kubikmeter pro Jahr. Durch die Installation weiterer Bearbeitungsanlagen zum Bohren, Fräsen und Falzen, kann der Holzwerkstoffhersteller außerdem neue, maßgeschneiderte Elemente für die Möbelindustrie liefern. „Beispielsweise faltbare Rückwände“, erklärt Gątkiewicz.

 

Darüber hinaus ist der Standort Grajewo nun auch in der Lage, rohe Faserplatten zu schleifen. „Möglich macht das unsere neue Schleifstraße“, so Gątkiewicz: „Mit ihr können wir HDF eine neue Oberflächenqualität und verbesserte Dickentoleranz verleihen, falls der Kunde das wünscht.“

Veredelungstechnik ohne Dekorpapier

Um dem Trend hin zu flexibleren Maßen und weiterverarbeiteten Werkstoffen Rechnung zu tragen, hat Pfleiderer im vergangenen Jahr rund 10,4 Millionen Euro in seinen Standort Grajewo investiert. „Damit haben wir nicht allein dieses Werk erweitert. Indem wir eine Möglichkeit weiterentwickelt haben, wie sich Holzwerkstoffe direkt bedrucken und damit ohne Dekorpapier veredeln lassen“, erklärt Gątkiewicz, „stärken wir die Innovationskraft unseres Konzerns und der gesamten Branche.“

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