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Eröffnungsdatum: 2018-08-14
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Spezialitäten aus Leutkirch

Spezialitäten aus Leutkirch

Wie an einer Kette liegen die Alpen im Hintergrund, wenn man die Autobahn aus Norden kommend in Leutkirch im Allgäu verlässt. Man spürt: Dies ist eine Urlaubsregion. Nur wenige Kilometer von der Abfahrt entfernt, direkt vor der Innenstadt, erstreckt sich auf der linken Seite das Pfleiderer-Werk Leutkirch. Ein Standort mit wechselvoller Geschichte und besten Zukunftsaussichten.

 

Text: Guido Klinker Fotos: Pfleiderer Deutschland GmbH

 

„Wir sind hier eine eingeschworene Gemeinschaft“, meint Werkleiter Diethard Singer und wer sich im Werk umsieht und mit den Menschen spricht, kann diese Aussage nur teilen. „Es mag daran liegen, dass hier ganz viele Dinge besonders sind“, erzählt der Werkleiter. Bis auf MDF wird in Leutkirch alles produziert, was viele Marktbegleiter an einzelnen Standorten produzieren. Allein 40 Mio. m2 Imprägnate werden produziert, 4,5 Mio. m2 HPL waren es im vergangenen Jahr. 12 Mio. m2 direktbeschichtetes Material verließen 2017 das Werk in Leutkirch, 1 Mio. PUR- und Weißleim-Elemente und mehr als 400.000 m2 an Rohspanplatten.

Der Zuschlag für den Bau der Lackieranlage am Standort Leutkirch war ein Meilenstein für die Beschäftigten, weiß auch Jürgen Schnarr, Betriebsratsvorsitzender und Mitglied im Aufsichtsrat der Pfleiderer Gruppe. „Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr stolz, hier zu arbeiten und wissen, was sie können. Ihnen und uns den Aufbau und den Betrieb der neuen Anlage zuzutrauen, war ein ganz wichtiges Signal“.

Eine Entwicklung, für die sich auch die Gemeinde interessiert. Dies hat eine Vielzahl an Gründen. Das 200.000 m2 große Werksgelände, mit dem markanten Schornstein in der Mitte, wird von der Stadt umschlossen. Niemand kann das große Werk ignorieren oder nimmt es nicht wahr. Daher ist es wichtig, eine gute und offene Nachbarschaft zu pflegen. Daneben zählt Pfleiderer zu den Top-3-Arbeitgebern der Gemeinde und pflegt mit mehr als 290.300 Unternehmen in der Region geschäftliche Beziehungen.

Anziehungskraft übt das Pfleiderer-Werk auf viele junge Nachwuchskräfte aus. Eine, die unbedingt ihre Ausbildung bei dem Holzwerkstoffhersteller absolvieren wollte, ist Leonie Häberle. Sie befindet sich derzeit im dritten Jahr ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau. Alle zwei bis drei Monate kann sie in einer anderen Abteilung Erfahrungen sammeln – im Wechsel mit der schulischen Ausbildung. Gern würde sie langfristig bei Pfleiderer arbeiten und hat gute Chancen. Denn qualifizierter Nachwuchs ist auch im Allgäu zunehmend Mangelware und der Bedarf ist da.

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